Einsatz für Abrahams Team

 

 

Ihr mögt spannende Geschichten und wollt Euch mit Euern Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen davon, wie sich diese Welt ein bisschen besser gestalten lässt, einbringen? Dann schaut doch mal, ob die Schreibwerkstatt rund um ein ganz besonderes Ermittlerteam etwas für Euch ist. „Zimmer frei im Hotel Westend“ lautet der Titel des ersten Falls für die Leute vom Kommissariat 11 – kurz K11 – in Mainz.

Setting

Das K11, zuständig für Mord, Totschlag und Bankraub, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Die Nähe zu Hessen bringt es mit sich, dass die Beamten gelegentlich auch in Wiesbaden ermitteln; ansonsten können private oder berufliche Gründe sie an jeden Ort dieser Welt führen.

Figuren

KHK Bernd Grube, Anfang 50, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Bevor Grube vor einem Jahr zum Leiter des K11 ernannt wurde, war er im K12 (zuständig für Extremismus und Terrorismus) tätig. Der katholisch erzogene Kriminalhauptkommissar ist zwar nicht besonders bibelfest, hat aber die christlichen Werte verinnerlicht und ist ein eher ernsthafter, sehr nachdenklicher Typ. 

KHK Lubomir Martinovic, genannt Lubo, stammt aus Kroatien und ist Muslim. Der Single ist Ende 30, ein Genussmensch mit Hang zum Luxus, hat Humor und kommt bei den Frauen gut an. Dass er nicht zum Leiter des K11 befördert wurde, sondern Bernd vor die Nase gesetzt bekam, hat ihn zwar gewundert, doch sein Ehrgeiz hält sich in Grenzen, so dass dies nicht wirklich ein Problem für ihn ist.

KHK Nathalie August, Anfang 40, ist neu im Team. Sie ist in der DDR aufgewachsen und hat keinerlei Bezug zu Religion allgemein. Sie betrachtet die Dinge eher nüchtern, und dass ihre 15-jährige Tochter sich bei ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens allzu gründlich mit Spiritualität auseinandersetzt, ist der alleinerziehenden Mutter ein Dorn im Auge.

Caroline, Nathalies 15-jährige Tochter, leidet manchmal unter der kühlen, distanzierten Art ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Vater, der als (mäßig erfolgreicher) Kleinkünstler in Berlin lebt. Nach dem Umzug aus Magdeburg stand für die Gymnasiastin noch ein Schulwechsel an; sie hat durchsetzen können, dass sie eine Schule in kirchlicher Trägerschaft besuchen darf, an der es jedoch längst nicht so harmonisch zugeht, wie sie sich das erhofft hatte.

Lea Steinhäuser, Ende 20, wurde in der Ukraine geboren. Die gläubige Jüdin arbeitet als Opferberaterin. Sie ist lebenslustig, weltoffen und lebt nach der Devise „Es gibt keine Fremden, nur unbekannte Freunde.“ Von ihrer positiven Einstellung ihren Mitmenschen gegenüber lässt sich manchmal sogar Nathalie mitreißen.

Alfred Becker, Mitte 60, ehemaliger Polizeidirektor und (als Protestant) Personenschützer und Sicherheitsbeauftragter des Kardinals in einem. Alfred wird insbesondere bei kniffeligen Fällen mit Vorgeschichte zu Rate gezogen.