Informationen zum Projekt

„Kennenlernen, verstehen und respektieren, mit anderen Worten wie man verhindern kann, durch Stereotype und Vorurteile verführt zu werden.“

Das wesentliche Ziel des Projekts bestand darin, für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Andersartigkeit zu werben und Verallgemeinerung und Vorurteilen zu widerstehen. Rassismus, Antisemitismus, nationaler Chauvinismus und mangelnde Toleranz gegenüber anderen Religionen und Aussehen sind ein bestehendes Phänomen in den meisten Ländern und in nahezu allen sozialen Schichten. Solche Einstellungen, insbesondere wenn sie sich schon in jungen Jahren zeigen, muss Einhalt geboten werden. Unsere Schüler erfuhren viel über fremde Sitten und Gebräuche und gewöhnten sich an das, was sie nicht kannten, auch indem sie Unterschiede als Bereicherung und nicht als Trennendes wertzuschätzen lernten. In unserem Projekt förderten wir den Gedanke der Toleranz durch unterschiedlichste Aktivitäten; beispielsweise durch Unterrichtsstunden in und außerhalb der Schule, die thematisch an das Projektziel gebunden waren, Teilnahme an Kulturtagen und Besuche bestimmter nationaler Minderheiten, Theaterstücke, Präsentationen, Aufführungen, Ausstellungen, gemeinsame Workshops usw. Während des internationalen Austausches trafen unsere Schüler mit Gleichartigen anderer Schulen zusammen, die kulturell ganz anders geprägt worden sind. Diese Treffen brachten insofern Frucht hervor, als dass mit erweitertem Wissen über und Bewusstsein für den anderen ein gegenseitiges Verständnis aufgebaut wurde- manchmal sogar Freundschaften entstanden. Dank dieser Zusammenarbeit waren und sind wir ein Teileins lebendigen, multikulturellem Europa, offen für andere und frei von Rassentrennung, Vorurteilen und Hass.

(M. Hoffmann)