Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen

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Im folgenden Bericht habe ich einen KZ-Besuch in Sachsenhausen mit meiner Klasse geschildert.

Im Herbst vergangenen Jahres habe ich mit meiner Klasse eine Klassenfahrt nach Berlin gemacht.

Ein Programmpunkt war der Besuch des KZs Sachsenhausen in Oranienburg.

Wir sind mit dem Zug nach Oranienburg gefahren und von dort mit dem Bus weiter zum KZ gefahren.

Wir haben die Tour durch das KZ mit einem Audio-Guide gemacht.

Die einzelnen Gebäude waren mit Nummern markiert. Diese Nummern musste man drücken um etwas über die entsprechenden Gebäude zu erfahren.

Wir haben uns die Gebäude in Ruhe angeschaut.

Ich habe mich, nachdem ich die Tour beendet hatte vor einen Simulationsbildschirm gesetzt ,wo noch einmal erzählt und visuell gezeigt wurde, wie das KZ aussah und  wie es sich mit der Zeit entwickelt hat.

Besonders der Aspekt, dass viele Gefangene nur Kartoffelschalen zu essen bekommen haben schockierte uns sehr.

Obwohl  Sachsenhausen kein Vernichtungslager war, gab es eine Gaskammer und ein Krematorium mit vier Öfen.

Wir haben über den KZ-Besuch anschließend im Rahmen unseres Geschichtsunterrichts gesprochen und auch eine ausführliche Projektmappe zum Thema Holocaust erstellt.

Mir ist aufgefallen, dass selbst Schüler, die sonst immer Witze erzählten oder unaufmerksam waren zu diesem Zeitpunkt sehr betroffen und mitgenommen wirkten.

Auch sie fühlten mit den vielen Toten.

Ich denke, dass das KZ sehr anschaulich zeigt, wie die Menschen dort behandelt wurden.

Die Behandlung der Häftlinge war unterschiedlich. Es wurde unterschieden zwischen Juden, Behinderten und Sinti und Roma. Auch die Klasse wurde berücksichtigt und die Vorfahren der Häftlinge.(Waren diese auch Juden oder Sinti und Roma oder gab es einen Elternteil der deutsch war?)

Auch mich hat der KZ-Besuch sehr mitgenommen. Ich denke immer noch ab und zu an dieses Erlebnis zurück.

Meiner Meinung nach ist der Besuch eines KZs für die Menschen von heute( gerade Jugendliche) enorm wichtig, da sonst  nicht so gut über die Gräueltaten der Nazis informiert werden kann. Die Zeit des Nationalsozialismus ist nun bereits knapp 70 Jahre her und die letzten Augenzeugen sterben langsam aber sicher weg.

KZs erinnern an diese Schrecken und führen hoffentlich dazu, dass sich so etwas nie wiederholt.