Das Projekt

Im Rahmen des Projekts Denkt@g haben wir uns für den Themenbereich „Rassismus im Sport“ entschieden und dabei hauptsächlich auf den Fußball konzentriert.

Unsere Motivation: Als Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn/Edewecht in Niedersachsen behandeln wir im Seminarfach das Thema „Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung regionaler Geschichte“.

Die Facharbeiten für diesen Themenbereich wurden bereits angefertigt und im Rahmen einer Kursfahrt nach Berlin konnten wir zu diesem Thema viele Eindrücke gewinnen.

Als weiteres Projekt wurde nun unser Kurs (Jahrgang 12) in mehrere Gruppen aufgeteilt, die alle ebenfalls am Projekt Denkt@g teilnehmen.

Das Thema „Rassismus im Sport“ sagte uns sofort zu, weil alle Gruppenteilnehmer selbst verschiedene Sportarten betreiben. Dadurch sind wir besonders interessiert und mit Leidenschaft dabei, alle relevanten Informationen zu diesem hochaktuellen Thema zu beschaffen und zusammenzuführen.

Ziele/Erwartungen: Mit diesem Projekt wollen wir uns in erster Linie gemeinsam gegen Rassismus im Sport einsetzen. Wir wollen Erfahrungsberichte noch aktiver bzw. ehemaliger Profis darlegen und analysieren. Wir wollen dadurch detaillierte Einblicke in diesen unerfreulichen Bereich des Sports bekommen, unser dadurch erlangtes Wissen weitergeben und andere für dieses oft umgangene Thema sensibilisieren.

Schlussfolgerungen: Uns hat die Arbeit an dem Projekt sehr gefallen, da wir alle begeisterte Fußballfans sind und bereits viele Fußballspiele im Fernsehen sowie im Stadion verfolgt haben. Da war es für uns natürlich interessant die großen Fußballverbände zum Thema Rassismus unter die Lupe zu nehmen. Sehr spannend und ein Höhepunkt unserer Arbeit war es, die Spieler des VfB Oldenburg zu interviewen, weil wir dadurch ein aktuelles Bild davon bekamen, ob und inwieweit die Fußballspieler heutzutage von Rassismus betroffen sind und was die Mannschaftskollegen der jeweilig Betroffenen dazu sagen können. Besonders aufgefallen sind uns bei unserer Recherche die vielen verschiedenen Anti-Rassismuskampagnen wie z.B. „VfB für Alle“ des VfB Oldenburg. Aber selbstverständlich machen nicht nur die einzelnen Fußballvereine Anti-Rassismuskampagnen. Auch und gerade die grossen Fußballverbände wie der DFB, die UEFA und die FIFA sind aktiv und fördern mit vielen Aktionen den Kampf gegen Rassismus, u.a. mit Unterstützung vieler namhafter Profis. Wir konnten feststellen, dass nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Kampagnen eine erfreuliche Tendenz des Rückgangs des Rassismus im Fussball zu verzeichnen ist. Dies konnte durch unsere Interviewpartner des VfB Oldenburgs nur bestätigt werden. Es ist aber ebenso offensichtlich, dass die Bemühungen ständig fortgesetzt werden müssen, um gerade in Zeiten von Flüchtlingszuzug und den damit einhergehenden politischen Diskussionen ein Zeichen zu setzen, indem jeder einzelne im Sport mit gutem Beispiel vorangeht.

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