Meine Motivation

Meine Motivation

Mein Name ist Fabian Kreikenbohm, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Hennigsdorf, einer Kleinstadt am nördlichen Stadtrand von Berlin. Im Juni 2018 habe ich mein Abitur abgelegt und befinde mich derzeit bis Anfang Januar 2019 im Ausland ( Australien,) um meine Englisch Kenntnisse zu vertiefen und um Land und Leute kennen zu lernen. Ich bin politisch sehr interessiert und möchte ab dem Jahr 2019 ein Studium aufnehmen, mit einem politischen oder wirtschaftlichen Schwerpunkt. In meiner Freizeit spiele ich seit dem Jahr 2011 Rugby beim SV Stahl Hennigsdorf. Inzwischen spiele ich mit unserer Männermannschaft in der 2. Bundesliga Ost. In meiner Mannschaft spielen seit 2 Jahren drei Asylbewerber aus Kamerun, welche sich während dieser Zeit schon sehr gut integriert haben, daher bin ich auch der Meinung, dass eine Unterstützung des Mannschaftssports als intergrative Maßnahme durchaus effizient ist.

Viele Leute, vor allem junge Leute meinen, dass es zwischen West -und Ostdeutschland kaum noch Unterschiede gibt und dass der Mauerfall längst Geschichte ist. Trotz meiner nicht allzu langen Lebenserfahrung, kenne ich die unterschiedlichen Denkweisen recht gut. Meine Eltern kommen beide aus den alten Bundesländern und ich würde sagen, dass meine Eltern mich westlich erzogen haben. Jedoch bin ich im Osten groß geworden, besser gesagt in der Mitte zwischen West und Ost. Ich habe eine Grundschule in Berlin Reinickendorf besucht und bin dann auf ein Gymnasium nach Hennigsdorf gewechselt und habe mein Abitur in Brandenburg abgelegt. Ich habe sowohl einen Freundeskreis aus Berliner Jugendlichen, als auch aus Freunden, die ausschließlich in Hennigsdorf aufgewachsen sind und die dortigen Schulen besucht haben. Mir ist schon früh aufgefallen, dass auch die Eltern meiner Freunde aus Hennigsdorf andere Erziehungsmethoden und politische Meinungen an den Tag legen. Die Bundestagswahl 2017 und die Ereignisse in Chemnitz haben mich motiviert auf meiner Website auch auf die Ost – und Westunterschiede einzugehen. Unter anderem ist auch in meiner Stadt die Flüchtlingskrise ein großes Thema, da sich auch hier seit vielen Jahren ein Asylantenheim befindet.

Unter dem Motto „Hinsehen, Einmischen, Mitgestalten“, kam mir dann die Idee als Mitgestaltung den Prototyp eines Asylkonzepts zu entwerfen. Rassismus wird es immer geben, was jedoch nicht dazu führen darf, dass Rassismus geduldet wird. Mithilfe dieser Website möchte ich dazu beitragen, den Rassismus vor allem in Deutschland zu stoppen und die Menschen mehr für dieses Thema zu senisiblisieren. Die politischen Änderungen die ich vorgeschlagen habe, erachte ich als sinnvoll, um von Rassismus geprägten Parteien ihren Nährboden für den Protest zu nehmen.

In diesem Projekt bin ich zwar nicht speziell auf das Thema Antisemitismus eingegangen, jedoch passt meiner Meinung nach der Titel „Denktag“ sehr gut zu den Ereignissen vom 27.8.2018 in Chemnitz. Denn genau an diesem Datum fand ein aktueller Denktag unserer heutigen Demokratie statt. Die Ereignisse in Chemnitz sollten uns alle daran erinnern, dass wir unsere Demokratie schützen müssen und niemals den Kampf gegen den Extremismus vernachlässigen dürfen.