Yolocaust

Eine ganz andere Aktion schuf der Künstler Shahak Shapira. Ihn störte das Verhalten von Besuchern des Holocaust-Denkmals in Berlin.

Er durchforstete soziale Netzwerke nach Bildern und suchte die zwölf seiner Meinung nach erschreckendsten heraus. Diese kopierte er in originale Fotos vom Holocaust und veröffentlichte sie auf einer eigenen Website, die von 2,5 Millionen Menschen besucht wurde.

Die Aktion sollte schockieren und der Künstler erreichte sein Ziel.

Die abgebildeten Personen konnten durch eine Email an undouche.me@yolocaust.de um das Entfernen der Fotos bitten. Alle zwölf Personen taten dies, sodass auf der Website heute keine Fotos mehr zu sehen sind, wohl aber Reaktionen auf die Aktion nachgelesen werden können.