Krakau

Der erste Tag in Polen…

Am 19.02. begann unsere Polenfahrt in Krakau. Nachdem wir am Abend in Krakau gelandet waren, starteten wir den nächsten Tag mit einer Stadtführung bei der wir Informationen über die Stadt bekommen haben und auch viele Sehenswürdigkeiten gesehen haben.

Krakau hat über 1 Millionen Einwohner und wird auch als die „Künstlerstadt“ bezeichnet. Sie wurde 1257 erbaut.  Unsere Tour startete am Florianstor. Das Tor ist Teil von dem Grüngürtel, der einmal komplett um die Altstadt Krakaus herumführt. Unser Stadtführer informierte uns dort auch über die Festivals, die in Krakau stattfinden, wie zum Beispiel das Dackelfestival. Vom Tor führt eine gerade Straße direkt auf den Marktplatz zu. Dort wurde früher viel Handel von Stoffen, Salzen und Rohstoffen, wie Kupfer und Blei, betrieben. Auf dem Marktplatz stehen der Rathausturm sowie die Tuchhallen, die den Marktplatz trennen und gleichzeitig der Mittelpunkt der Stadt sind. Unter dem Marktplatz ist ein Labyrinth aus Kellergewölben. Obwohl die Stadt im Mittelalter erbaut wurde, zeigt die Stadt ein Schachbrettmuster auf, was untypisch für eine mittelalterliche Stadt ist.

Auf der zweiten Hälfte des Marktplatzes kann man die Marienkirche sehen. Diese hat zwei unterschiedlich große Türme, die von zwei Brüdern erbaut wurden, welche in Konkurrenz zueinanderstanden. Auch das Adam-Mickiewicz-Denkmal steht auf dem Marktplatz, sowie die Sankt Adelbergs Kirche.

Nach dem Marktplatz besichtigten wir die Jagiellonen-Universität. Dort   standen wir auf dem alten mittelalterlichen Campus. Heute gibt es in Krakau 22 Fachhochschulen. Kopernikus studierte damals an dieser Universität. Jedes Jahr am 1. Oktober findet der größte Umzug der Professoren statt. An der Uni Krakau gibt es bis zu 654 Studiengänge und diese Uni ist die zweit älteste Universität der EU, denn sie wurde 1364 gegründet. Wir verließen den alten Campus und standen dann an einer Gedenktafel, die an 183 Professoren erinnert, welche während des 2. Weltkriegs in Konzentrationslagern ermordet wurden. Wir spazierten den Grüngürtel entlang und gelangten an die mittelalterliche Franziskaner Kirche. Vor dieser Kirche konnte man auch das Papstfenster sehen, wo Johannes Paul II. abgebildet ist. Diese existiert in Krakau, da der damalige Papst aus Krakau kam. Die Franziskaner Kirche wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil neu gestaltet, was zu einem Skandal führte. Damals entstand auch das berühmte neue Kirchenfenster, was über dem Eingang hängt. Wir besuchten auch eine weitere Kirche, die Wawel Kathedrale. Dies ist eine römische Kirche und auch die königliche Kirche, wo die Krönungen stattfanden. Dort befinden sich ebenfalls Reliquien von bedeutenden Königen sowie Blut des damaligen Papstes. Auch ist dort Kasimir der Große begraben. Über ihn sagt man, dass er Polen aus Holz vorgefunden hat und aus Stein verlassen hat.

 

Unsere Tour beendeten wir am Wawel Drachen, der spektakulär Feuer spuckt. Er soll in einer Höhle unter dem Wawel Hügel an den Ufern der Wechsel gehaust haben.

Nach der Stadtführung hatten wir Schüler noch etwas Freizeit, bevor wir dann nach Oswiecim fuhren.