Brief an den Eigentümer des Synagogengrundstückes

Im Anschluss an die  Veranstaltung „Der Würde Raum  geben “  und die Aussage der Leeraner Bürgermeisterin, dass die Stadt Leer kaum etwas ausrichten könne, da sie das Grundstück nicht besitze und dass wir uns an den Grundstücksbesitzer persönlich wenden müssten, entschlossen wir uns, einen Brief an diesen zu verfassen.

Hierbei schilderten wir ihm unser Anliegen: die Bitte um einen Gesprächstermin, bei dem wir unsere Aktionen erklären könnten. Wir versicherten ihm, dass wir keinesfalls wollen, dass er sich bei all unseren Plänen und Ideen übergangen fühle.

Da wir, unterstützt von der Überzeugung unseres Handelns,  sehr viel Zeit und Überlegungen in diesen Brief investiert und oft um kleinste Formulierungen gerungen haben, hatten wir große Hoffnungen, etwas bewirken zu können.

Wir wollten und wollen ja ZEICHEN SETZEN!

Als dann seine Antwort kam, fühlten wir uns alle etwas ernüchtert und waren teilweise sogar geschockt.

Er ließ uns durch den Übergeber des Briefes ausrichten, er sei schon oft wegen des Grundstücks angeschrieben worden, wir sollten nicht mit einer Antwort rechnen.