Holocaust-Gedenktag des Bundestages 2020

Bundestagspräsident lädt Schüler ein

Solche Post gibt es nicht alle Tage: Wir wurden zur Holocaust-Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestages am 29. Januar 2020 nach Berlin eingeladen. Von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble persönlich. Mit dieser Einladung zeigte der Bundestagspräsident seine Anerkennung für das „besondere Engagement der sieben ‚Friedensradler'“ und zollte Respekt. Denn: „Die SchülerInnen aus Beckum und Münster setzten mit der ‚Friedensfahrt 2019‘ ein eindrucksvolles Zeichen für Verständigung und Versöhnung.“

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Schirmherr der Beckumer „Friedensfahrer“, und Geschichtslehrerin Dr. Andrea Kolpatzik nahmen wir am 29. Januar 2020 an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus teil.

Dort betonte neben dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin vor allem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angesichts wiedererstarkendem Antisemitismus die historische Verantwortung der Jugend – damit „das, was möglich werden kann, nicht möglich wird“.

Mahnende Worte mit Nachhall: Ob beim Essen im jüdischen Restaurant oder im Gespräch mit dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus, wir diskutierten angeregt mit prominenten Politikern über den Umgang mit der deutschen Geschichte, das Erstarken des Populismus und die Anwesenheit der AfD-Fraktion im Plenarsaal. „Denkt daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist“, gab der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker uns zum Abschied mit auf den Weg.

phoenix-Übertragung der Gedenkverantstaltung: