We, the six million

Schicksale von Opfern der Shoah in und um Odenkirchen

Das Erinnern kann viele Formen und Ausdrucksmöglichkeiten haben, ebenso wie es viele verschiedene Menschen gibt und auch geben muss, die den Erinnerungsgedanken aufnehmen und weiter verbreiten. Gerade das Thema Holocaust ermahnt uns immer wieder, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und das Bewusstsein für das Unfassbare wach zu halten. 

Die Ausstellung „We, the six million“ wirft einen Blick auf die Schicksale von Opfern der Shoah in und um Odenkirchen gibt ihnen so einen Namen, eine Stimme. In zahlreichen Klassen und Kursen verschiedener Jahrgangsstufen haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem Plakate, Podcasts, Nachrufe und viele weitere spannende Projekte erarbeitet, die auf dieser Seite näher beschrieben werden.

Besonders werden die Schicksale von Manfred Leven und dessen Stiefmutter Martha Steuber beleuchtet, hinter welchen sehr berührende und beeindruckende Lebensgeschichten stehen. Aber auch Stolpersteine stehen ebenso im Fokus wie Antisemitismus und Rassismus der Gegenwart.

Es sind die sechs Millionen, deren Stimmen uns vor dem Vergessen mahnen. Es sind unsere Stimmen, die ihre Botschaft weitertragen.

Manfred Leven bei der Befreiung des KZ Buchenwald (dritte Pritsche, 2.v.l.) – es handelt sich um eines der bekanntesten Fotos von Buchenwald, das auch Eingang in diverse Schulbücher gefunden hat.