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Countdown DenkTag 2018

Nur noch 50 Tage und das Team läuft auf Hochtouren!

Denn ab dem 25.Januar 2018 heißt es wieder:

Hinsehen, Einmischen, Mitgestalten.

Der bundesweite Jugendwettbewerb DenkT@g wird zum 10. Mal gestartet.

 

Erlebt die Vorbereitungen jetzt schon mit und folgt uns auf Facebook, Instagram, YouTube, Snapchat und natürlich auch hier!


DenkT@g 2016/2017

Die Preisträger des bundesweiten JugendwettbewerbsDenkT@g“, mit dem die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2001 junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Shoa und der NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt aufruft, stehen fest.

In einer Festveranstaltung in Berlin wurden die Preisträger des Wettbewerbs heute in Anwesenheit von Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert, der auch Schirmherr des „DenkT@g“ ist, ausgezeichnet.
Der mit 3.000,- € dotierte erste Platz ging an die Einzelteilnehmer Paul Hartmann und Felix Wolf aus Hessen mit ihrem Projekt „Karls Eschwege“.

Haben verdient gewonnen: Paul Hartmann und Felix Wolf. Mit im Bild: Andreas Kleine-Kraneburg (Leiter der Akademie), Angela Elis (Moderation), Schirmherr des Wettbewerbs Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert und Helmut Heiderich MdB (r.)

Haben verdient gewonnen: Paul Hartmann und Felix Wolf. Mit im Bild: Andreas Kleine-Kraneburg (Leiter der Akademie), Angela Elis (Moderation), Schirmherr des Wettbewerbs Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert und Helmut Heiderich MdB (r.)

Den zweiten Platz mit 2.000,- € errangen die Schüler des Friedrich-Gymnasium Freiburg mit ihrem Beitrag „Der Freiburger Kreis“ und den dritten Platz, prämiert mit 1.000,- €, erhielt das Städtische Gymnasiumin Herten mit ihrem Projekt „Geschichte provoziert“.

Der vierte, fünfte und sechste Platz gingen an die Einzelteilnehmer Timothy Bryan Heinle aus Hessen, Dmitry Erokhin aus Bonn und die Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums in Rostock.

Anerkennungspreise erhielten Schüler der Realschule Maschstraße in Braunschweig, des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums in Nordrhein- Westfalen, der Gemeinschaftsschule Nohfelden- Türkismünde im Saarland, der Alex- Deutsch- Schule im Saarland, des Gymnasiums Feuchtwangen in Bayern, des Gymnasiums Bad Zwischenahn- Edewecht in Niedersachsen sowie des Humboldt Gymnasiums in Brandenburg.

160128_Kogon_Kleine-Kraneburg_DenkTag27.1.2016:
Offizielle Eröffnung des DenkT@g-Wettbewerbs

Der Startschuss zum DenkT@g erfolgte während einer Veranstaltung mit dem Autoren Michael Kogon in der Berliner Akademie. Er las aus seinem Buch „Lieber Vati! Wie ist das Wetter bei dir?“ mit Erinnerungen an seinen Vater, Eugen Kogon, und Briefen, die die Familie während dessen siebenjähriger Gestapo- und KZ-Haft wechselten. Die sehr berührenden und aufwühlenden, teilweise aber auch skurrilen Episoden, die Michael Kogon aus seinen Erinnerungen an seinen Vater vorlas, brachten die Zuhörer an diesem Abend tatsächlich zum Nachdenken. Kogon berichtete über seine Schulzeit und das schwierige Familienleben nach der Inhaftierung seines Vaters durch die Gestapo. Zunächst hatte er als Kind nicht verstehen können, warum sein Vater verhaftet wurde. Er erklärt, warum er als Elfjähriger der Hitlerjugend beitrat: „In diesem Alter hatte ich noch kein politisches Bewusstsein. Mein Bruder und ich lebten damals in einem Benediktinerkloster, ein sehr eintöniges Leben. Die HJ bot uns eine Uniform, Kampfspiele in Ruinen, wir konnten Filme schauen und lernten boxen. Also alles, was Jungen damals toll fanden. Das brachte ich mit der Gefangenschaft meines Vaters nicht zusammen.“ Kogon betonte, das Leben in einer Dikatur mache die Menschen anormal, außer engsten Freunden und Familienmitgliedern könne man niemandem wirklich trauen. Außerdem sei die Grenze zwischen Tätern, Opfern und Mitläufern fließend gewesen. So erzählte Kogon, wie er im Herbst 1944 als sechzehnjähriger Flakhelfer alliierte Bomber vom Himmel über Wien holen sollte. Gleichzeitig war sein Vater, von der SS zum „Volljuden“ erklärt, im Konzentrationslager Buchenwald gefangen. Er habe also das Regime
verteidigen müssen, das seinen Vater unter menschenunwürdigen Bedingungen festhielt.

… zum Bericht auf der Internetseite der Konrad-Adenauer-Stiftung

Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus

Auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ist der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Ende 2005 hat die UN-Vollversammlung diesen Tag auch zum weltweiten Holocaust-Gedenktag bestimmt.