2018

Ein Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus

„Wir müssen laut sein“ - Denkt@g-Gewinner 2018/2019 ausgezeichnet

Wettbewerbs-Schirmherr Prof. Dr. Lammert und Dr. Felix Klein gratulieren

Die Preisträger des bundesweiten Jugendwettbewerbs „DenkT@g“, mit dem die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2001 junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Shoa und der NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt aufruft, stehen fest.


Bei einer Festveranstaltung in Berlin wurden die Preisträger des Wettbewerbs ausgezeichnet. „Wir müssen laut sein“ war eine Botschaft der Jugendlichen, die während der gesamten Preisverleihung immer wieder zur Sprache kam. Sie verdeutlichte in all den präsentierten Projekten, wie wichtig die Erinnerungskultur für junge Menschen ist.

In Anwesenheit des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Dr. Norbert Lammert, der auch Schirmherr des „denkT@g“ ist, wurden die vielfältigen Projekte gewürdigt. Er gratulierte den Preisträgern und hob hervor, dass gerade diese Veranstaltung und die damit verbundene Erinnerungskultur ein zentrales Anliegen der Stiftung sei. Er sei jedes Jahr überrascht über die Anzahl, Qualität und die thematische Bandbreite der eingereichten Beiträge. Dabei entschließen sich die Jugendlichen freiwillig dazu, einen Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten. „Es gibt immer Aspekte, die entweder neu oder wiederentdeckt werden können“, sagte Lammert. Sein Appell an die Jugendlichen lautete: „Sie leben in einem freien Land, machen sie was daraus!“

Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, forderte eine klare Position der Gesellschaft. „Antisemitismus muss sichtbar werden“, sagte Klein. Die antisemitische Hetze hänge auch mit einer „Verrohung der Sprache“ zusammen, die durch soziale Medien und dem Internet eine Plattform erhielten. Klein betonte, dass er in seiner Funktion einen klaren Auftrag sehe, die Akteure gegen Antisemitismus besser zu vernetzen und die Erinnerung an die Shoa aufrechtzuerhalten.

Der mit 3.000,- € dotierte erste Platz ging an Raphael und Aaron Haas aus München für ihre Website zum Thema Todesmärsche in der Umgebung rund um Dachau. Bemerkenswert aus Sicht der Jury ist hierbei auch, dass das Projekt „Todesmärsche im April 1945. Unendlich war der Strom – unendlich war das Elend – unendlich war das Leid“ durchgängig seinen roten Faden behalte und mit vielen guten und exakt recherchierten Quellen wissenschaftlich gearbeitet worden sei.

Link: www.denktag.de/2018_TodesmarschVonDachau

Der zweite Platz geht in diesem Jahr an Timothy Heinle aus dem hessischen Ranstadt. Mit seinem Beitrag „Montagnachmittag“ regt er den Zuschauer zum Nachdenken und Reflektieren an, in dem er eine facettenreiche fiktive Geschichte zur Zeit der NS-Verbrechen erzählt. Er sagt selbst, dass „man in die Vergangenheit reisen müsse, um die Zukunft zu ändern!“

Link: www.denktag.de/2018montagnachmittag

Auf den dritten Platz kommt eine Projektgruppe der Sorbischen Oberschule Bautzen. Die Schüler(innen) der zehnten Klassen der Sorbischen Oberschule Bautzen des Schuljahres 2017/18 haben im Rahmen des Ethik- und Geschichts- und Informatikunterrichts sich mit den Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten auseinandergesetzt und Biographien der Opfer auf der Webseite  „Tante Marianne“ festgehalten.

Link: www.denktag.de/2018tantemarianne

Auch bei unserem vierten Platz stellt sich die Frage, wie Erinnerungskultur gelebt wird und wie die Verbrechen der NS-Diktatur an heranwachsende Generationen vermittelt werden kann. In dem Projekt „Vergangenheit, die nicht vergeht“ der Klassenstufe Q2 des Gymnasiums Odenkirchen aus Mönchengladbach sind die Schüler auf eine fünftägige Studienreise  nach Oswiecim in Polen gefahren und haben ihre Eindrücke in einem Film festgehalten.

Link: www.denktag.de/vergangenheitdienichtvergeht

Mit einem ebenso sehr gelungenen Beitrag und dem Projekt „Erinnerungskultur in Deutschland am Beispiel von Warendorf. Wer erinnert sich wie und warum ist das vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation notwendig?“ konnte Antonia Köpke ebenfalls den Platz 5 erlangen.

Link: www.denktag.de/erinnerungskulturwarendorf

Ebenfalls Platz 5. belegte Friederike Lauer aus Wolffenbüttel, die  im Rahmen ihres Projektes mit dem Titel „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ eindrucksvoll und unwahrscheinlich philosophisch ihre Gedanken zur Bedeutung der Vergangenheit zusammenstellt.

Link:www.denktag.de/vergangenheitgegenwartzukunft

Anerkennungspreise:

- Weil wir ein Zeichen setzen wollen- ge419 aus dem 12. Jahrgang Gymnasium Rhauderfehn
Link: www.denktag.de/zeichensetzen

- Wie wir erinnern. Nie wieder ist jetzt! - Vertiefungskurses + des 11. Jahrgangs Maria-Montessori Gesamtschule aus Aachen
Link: www.denktag.de/2018_WieWirUnsErinnern

- München – Die Hauptstadt der Bewegung. Erdal Tekin aus München.
Link: www.denktag.de/2018muenchen

- Der Untergang der Cap Arcona. Geschichte ganz nah. Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein e.V., Schule am Rosengarten, Jacob-Lienau-Schule, Küstengymnasium Neustadt
Link: www.denktag.de/2018geschichteganznah

- Leben nach der Shoah – Schüler sprechen mit Zeitzeugen.  Projektgruppe Kriegsgräber aus der Europaschule Rövershagen
Link: www.denktag.de/2018_LebenNachDerShoah

- Ist Chemnitz erst der Anfang? Fabian Kreikenbohm aus Hennigsdorf
Link: www.denktag.de/anfangchemnitz

- No Difference. Ben Lanz, Sofiya Petrenko, Sean Zielinski aus Berlin.
Link: www.denktag.de/nodifference

- Du musst laut sein. Ein Projekt des Gymnasiums Franziskaneum Meißen und des Werner von Siemens Gymnasiums Großenhain
Link: www.denktag.de/2018_Bruecken

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2019/01/28
Haas-Brüder gewinnen ersten Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern des Denktag Wettbewerbs

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat am Freitag in Berlin die Preisträger des bundesweiten Jugendwettbewerbs denkt@g ausgezeichnet. Der mit 3000 Euro dotierte erste Platz ging dabei an die beiden ... Sehen Sie mehr

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2019/01/27
Adenauer Campus

Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der Roten Armee das KZ Auschwitz. Millionen Menschen wurden zuvor Opfer der Nationalsozialisten. Ermordet. Erniedrigt. Enteignet.
#Werember.
#Niewieder.

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Wer kann teilnehmen?

Ihr seid zwischen 16 und 22 Jahre alt? Dann habt Ihr bereits alle Voraussetzungen erfüllt. Der Wettbewerb denkt@g richtet sich bundesweit an Schüler, Studenten, Auszubildende und Motivierte. Detaillierte Informationen zu den Wettbewerbsbedingungen findet Ihr in unseren Teilnahmebedingungen

Preise!

Gewinnt mit Eurem Projekt 3000 Euro für den ersten, 2000 Euro für den zweiten und 1000 Euro für den dritten Platz: Zusätzlich erhalten die besten 15 eine Fahrt nach Berlin zu unserer Preisverleihung (für bis zu 10 Teilnehmer der jeweiligen Gruppe) sowie tolle Sachpreise!

Organisatorisches

Meldet Euer Projekt ganz einfach online hier an. Danach werden wir Euch per Mail kontaktieren. Wenn Ihr noch Fragen zum denkt@g habt, schaut doch gern in unsere FAQ, schreibt uns eine Mail oder kontaktiert uns auf unseren Social Media Kanälen.

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 31. Oktober 2018. Die Preisverleihung findet im Januar 2019 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Teilnahmebedingungen für den Jugendwettbewerb denkt@g

Veranstalter

Veranstalter ist die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Rückfragen bitte an Andreas Kleine-Kraneburg / Sarah Röhr via denktag@denktag.de.

Teilnahme

Der Jugendwettbewerb denkt@g stellt eine befristete Aktion dar. Die Teilnahme kann ausschließlich online erfolgen. Interessierte melden innerhalb der genannten Frist (25.01.-31.10.20118, 23:59 Uhr) auf der Internetseite www.denktag.de ihr Projekt an und erstellen in der Folgezeit eine eigene Homepage in dem vorgegebenen Format (CMS Wordpress).

Die Teilnehmer/-innen müssen zwischen 16 und 22 Jahre alt sein, in Gruppenarbeiten darf es marginale Abweichungen geben. Jeder Teilnehmende kann maximal ein Projekt einreichen. Bei Einsendungen von mehr als einem Projekt geht die erste Einsendung in die Wertung. Dieses Projekt darf noch nicht in anderen Ausschreibungen oder Wettbewerben prämiert worden sein. Anderweitig eingesandte Beiträge sind nicht zugelassen.

Wie ist das Wettbewerbsprocedere?

Wettbewerbsbeginn: 25.01.2018

Ende der Einreichphase: 31.10.2018

Beurteilung der Einreichungen durch eine Jury: Ende November/Anfang Dezember 2018

Vor Weihnachten 2018 erfolgt eine Einladung der Preisträger zur Preisverleihung nach Berlin (voraussichtlich 24./25.01.2019)

Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und u.a. auf der Facebook-Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlicht und auf www.kas.de bekanntgegeben. Mit dieser Form der Veröffentlichung erklären sich die Teilnehmenden ausdrücklich einverstanden.

Weitere Teilnahmevoraussetzungen und möglicher Ausschluss vom Wettbewerb

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen von 16 Jahre bis 22 Jahre. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Konrad-Adenauer-Stiftung das Recht vor, Teilnehmende vom denkt@g-Wettbewerb auszuschließen. Sie behält sich zudem vor, auch solche Teilnehmende vom Wettbewerb auszuschließen, deren Beiträge anstößig, diskriminierend oder geschäftsschädigend sind, gegen deutsches Rechtsvorschriften verstoßen oder Eigen- bzw. Fremdwerbung enthalten.

Preise

Die besten Beiträge erhalten folgende Preise:

Platz – 3.000 Euro
Platz – 2.000 Euro
Platz – 1.000 Euro

Außerdem werden Sachpreise vergeben.

Rechteübertragung

Die Teilnehmenden erkennen folgende Vereinbarung an: Durch Einreichung der Beiträge werden diese der Konrad-Adenauer-Stiftung ohne weitere Einverständniserklärung zur Nutzung für eine Veröffentlichung im Internet und auf den sozialen Kanälen überlassen. Diese Nutzungseinräumung erfolgt zeitlich und räumlich uneingeschränkt.

Die Teilnehmenden versichern durch ihre Teilnahme, im Besitz aller Urheberrechte an den eingereichten Werken zu sein. Dies gilt im Besonderen für die Bildnutzungsrechte. Sie versichern weiterhin, dass sie, ungeachtet von Urheberrechten, auch nicht an einer Veröffentlichung der Werke durch Rechte anderer gehindert oder eingeschränkt sind. Die Teilnehmenden erklären dabei insbesondere, dass durch ihre Werke im Falle der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die vorangegangene Aufzählung nicht abschließend. Sollten dennoch Dritte etwaige Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellen die Teilnehmenden die Konrad-Adenauer-Stiftung hiervon ausdrücklich frei.

Datenschutz

Die Teilnehmenden stimmen mit Einreichung der Beiträge ausdrücklich zu, dass personenbezogene Daten ausschließlich im Zusammenhang mit dem Wettbewerb und seiner Durchführung gespeichert und verarbeitet werden. Es steht den Teilnehmenden frei, per Widerruf an denktag@denktag.de die Einwilligung in die Speicherung und Verarbeitung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. Die Daten der Teilnehmenden unterliegen den gesetzlichen Datenschutzregelungen. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb werden alle Punkte und Bedingungen dieser Ausschreibung uneingeschränkt anerkannt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Konrad-Adenauer-Stiftung, im Januar 2018

Video-Tutorials

Wie bereits angekündigt haben wir für Euch einige Video-Tutorials zum Thema Wordpress Bearbeitung erstellt. Neben interessanten Basis-Informationen gehen wir auch auf die Möglichkeiten der Personalisierung von Wordpress ein. Solltet Ihr überdies noch weitere Fragen oder Anregungen haben, meldet Euch gern bei uns.

Hier geht es zu den Videos!

Testimonials

Wir fragen Prominente & Politiker, warum IHR beim denkt@g-Wettbewerb mitmachen sollt: