Der Wettbewerb:
Mit dem DenkT@g-Wettbewerb leistet die Konrad-Adenauer-Stiftung einen bundesweit anerkannten Beitrag dafür, dass sich Jugendliche mit der Zeitgeschichte beschäftigen und sich gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Antisemitismus positionieren.
Der Wettbewerb DenkT@g ist nach seiner siebten Auflage zu einer fest installierten Marke der KAS geworden.
Deshalb wird im Januar 2014 der nächste Wettbewerb gestartet! Jugendlichen, Schulklassen und Projektgruppen stehen die Mitarbeiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin jederzeit für Informationen zur Verfügung.
Kontakt: Christoph Korneli
Tel: 030 / 269960
Email: Christoph.Korneli@kas.de
Am 25. Januar 2013 wurden in Berlin die Gewinner des diesjährigen Denkt@g-Wettbewerb in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen der spannenden und feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Die Moderatorin Shelly Kupferberg und zwei junge Musiker der Musikschule Potsdam gestalteten gemeinsam mit prominenten Gästen das Programm. Der Wettbewerb stand auch 2012 wieder unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert, dem für seine nachhaltige Unterstützung des Projektes großer Dank gebührt!
Unter den in Form von Internetseiten eingereichten Beiträgen, die sich mit dem Holocaust und der NS-Diktatur, aber auch aktuellen Erscheinungen des Rechtsextremismus, Antisemitismus und der Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzten, hatte die Jury elf Gruppen ausgewählt, die zu einem zweitägigen Aufenthalt nach Berlin eingeladen wurden. Stefan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Jurymitglied, zeigte sich begeistert von der Qualität der Beiträge und dem unglaublichen Engagement der Jugendlichen. Ähnlich ging es den beiden Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann und Axel Knoerig, die es sich nicht nehmen ließen, Preisträger aus ihren Heimatregionen mit auszuzeichnen. Der mit 3.000 Euro dotierte 1. Preis ging schließlich an die sächsische Pfadfindergruppe des Stammes Huskies des Pfadfinderbundes Weltenbummler für ihren Beitrag über das Schicksal der Wittichenauer Juden in der NS-Zeit. Laut Jury ist es ihren Recherchen und ihrer Arbeit zu verdanken, dass ein ganzer Ort dafür sensibilisiert wurde, dass und wie in ihrer Heimat Menschen diskriminiert, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Platz 2 und 3 belegten eine Gruppe der Montessori Gesamtschule Aachen („Es ist schwer, von Auschwitz zu erzählen …“) sowie Maximilian Waibel vom Friedrich-Gymnasium-Freiburg („Camp de Gurs. Die Deportation der Freiburger Juden am 22. Oktober 1940“). Ausgezeichnet wurden überdies weitere Gruppen aus Braunschweig, Paderborn, Barnstorf, Garmisch-Partenkirchen, Aurich, Duisburg, Cham und Laucha a.d. Unstrut.
Bereits am Vortag der Preisverleihung waren die Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik angereist und unternahmen Exkursionen, z. B. ins Jüdische Museum und in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock., Am Abend wurde zudem die beeindruckende Ausstellung „Verbrannte Bücher – von den Nazis verfemte Schriftsteller“ eröffnet und danach für 3 Wochen in der Akademie präsentiert.

