Willkommen

Wir sind Schüler aus dem ersten Ausbildungsjahr, der Fachschule für Heilerziehungspflege in Quakenbrück. Wir werden in Zukunft mit Menschen mit Behinderungen arbeiten. Wir haben in der Zeit vom 17.10.-21.10.2016 am gemeinsamen Projekt „Was ist ein Leben wert?“ gearbeitet und wurde durch unsere Dozenten unterstützt. Die angesprochene Thematik ist heute von großer Bedeutung, wenn es darum geht, wen wir in unserer Gesellschaft aufnehmen und wen wir lieber draußen lassen. Was wäre, wenn z.B. in zehn Jahren kein Mensch mit Down Syndrom mehr geboren werden würde? Es geht uns um ein Verstehen der Geschichte, dessen,was passiert ist, um eine berufliche Identiät und eine Haltung entwickeln zu können. Als Vorbilder können uns die Widerstandskämpfer (von Galen, Nussbaum, Otto Weidt) dienen. Dazu haben wir uns mit den sechs Mordanstalten insbesondere mit der Mordanstalt Grafeneck auseinandergesetzt. Wie haben die Nationalsozialisten die Menschen begeistern können, dass die Vernichtung von Menschen mit Behinderung so organisiert und perfektioniert ablaufen konnte. Um uns in diese Thematik einzuarbeiten wurden sechs verschiede Themen einzeln bearbeitet und in einer öffentlichen Ausstellung zusammengeführt. Die unterschiedlichen Teams standen im ständigen Austausch miteinander und erarbeiteten so eine gemeinsame Ausstellung, in der die verschiedenen Ergebnisse präsentiert wurden. Der Fokus unseres Projektes lag klar auf der Ausgrenzung von Menschen, die nicht der Normvorstellung der Gesellschaft entsprachen und der Frage inwieweit sich die Einstellung der Gesellschaft, auch in Bezug auf die Flüchtlingspolitik, bis heute geändert hat.

Projektteam 1: Euthanasie und Pränataldiagnostik

Projektteam 2: Widerstand gegen die Nationalsozialisten

Projektteam 3: Missbrauch von Autorität

Projektteam 4: Vergleich zwischen der Politik von 1933 und heute

Projektteam 5: Die Kunstpolitik im dritten Reich und der jüdischen Maler und Grafiker Felix Nussbaum

Projektteam 6: Entwicklung eines Schattenspiels zu dem Bilderbuch „Papa Weidt“ von Inge Deutschkron