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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Konzert und hören Musik. Dies klingt im ersten Moment entspannend und beruhigend. Nun stellen Sie sich vor sie befinden sich als Gefangener in einem Konzentrationslager oder Ghetto während der Nazizeit.

Verbinden Sie nun diese beide Aspekte miteinander. Geht das? Was fühlen Sie? Gibt es Positives und/oder Negatives? Wurden die Musiker gewzungen und stellte die Musik eine Menschlichkeit dar?

In meiner Arbeit gehe ich diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Meine Leitfrage ist: Musik im Holocaust- ein ungezwungener Ausdrucksträger der Menschlichkeit?

Interesse an diesem Thema bekam ich als ich vor einigen Jahren in der Kinderoper „Brundibár“ von Hans Krása mitwirkte und mitbekam, wie dort junge Mädchen unter den schlimmsten Bedingungen litten. Ein Lichtblick in diesem trostlosen Leben war die Musik! Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzten, weil auch mir schon sehr oft die Musik aus der Not half.