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Lieber Leser, liebe Leserin,

Im Rahmen einer Projektwoche Anfang dieses Jahres besuchten wir das Konzentrationslager Sachsenhausen und beschäftigten uns intensiv mit der Thematik des Rassenwahns im Nationalsozialismus. Dabei legten wir besonderes Augenmerk auf Theodor Eicke, den Oberbefehlshaber und Erfinder der Konzentrationslager, aber auch auf das Leben von Minderheiten im Nationalsozialismus allgemein. Besonders nahegebracht wurde uns die Thematik durch Eindruck hinterlassende Führungen, Erzählungen, Bilder und Zeitzeugenberichten auf dem Gelände des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Dort hatten wir außerdem die Ehre, zum Holocaust –Gedenktag an einer Gedenkveranstaltung teilzunehmen, welche den Opfer des Konzentrationslagers gewidmet war. Dabei war es eine besondere Erfahrung, die Namen einiger der verstorbenen Häftlinge bei der Kranzniederlegung vorzutragen.

Im Geschichtsunterricht setzten wir uns in Folge dessen mit der Geschichte des Nationalsozialismus weiter auseinander. Und so war das DenkT@g Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung eine willkommene Herausforderung, um tiefer in die die Problematik der heutigen, sowie der damaligen Zeit einzutauchen.

Inhaltlich steht zu Beginn Theodor Eicke, welcher als Repräsentant des Rassenwahns in der Nazi-Zeit eine wichtige Rolle spielt. Darauf aufbauend setzten wir uns mit dem Rassenwahn im Nationalsozialismus auseinander.

Vergleichend stellen wir die heutige Ausprägung des „Rassenwahns“ gegenüber. Hierbei wollen wir die Begriffe Rechtsextremismus und Rassismus zunächst erläutern und anschließend Meinungen aus der Politik aufgreifen und anschließend hinsichtlich des Widerstandes des Rechtsextremismus auswerten. Diese Stellungnahmen haben wir in Form von Interviews in Zusammenarbeit mit Vertretern verschiedener Parteien bzw. deren parteinahen Stiftungen erarbeitet.

Abschließend ist es uns wichtig, ein kritisches Fazit zu ziehen.